Fahrradtour mit der SPD und Dr. Gerhard Braas„Kaltenkirchens blutige Erde“

Kaltenkirchen hat eine Geschichte jenseits von Heimatkunde und Volkstümelei. Die „Kaltenkirchener Heide“ (Moorkaten/Heidkaten/Springhirsch) ist heute ein idyllisches Gebiet, das zum Spaziergang einlädt. Die friedliche Landschaft täuscht darüber hinweg, dass sie seit dem Zweiten Weltkrieg (1939 – 1945) zu Kaltenkirchens blutiger Erde gehört. Das NS-Militär nutzte das Gelände zur Vorbereitung auf den Zweiten Weltkrieg und zur Festigung der Gewaltherrschaft während des Krieges. Dort befanden sich ein Militärflugplatz, große Lagerkomplexe für Kriegsgefangene sowie bei Kriegsende auch ein KZ-Außenkommando.

In dem geografisch begrenzten Raum der „KaltenkirchenerHeide“ wird der Zusammenhang zwischen Nationalismus und Diktatur augenfällig: durch Justizmord, Verschleppung, Zwangsarbeit, Vernichtung, Massensterben und Massengräber.

Der Kaltenkirchener Historiker Dr. Gerhard Braas wird am Samstag, den 30. April 2022, mit einer besonderen und außergewöhnlichen Fahrradtour durch die „KaltenkirchenerHeide“ die Spuren sichtbar machen, die der Zweite Weltkrieg und die NS-Gewaltherrschaft dort bis heute hinterlassen haben. Die Fahrradtour startet um 14.00 Uhr an der Ecke Barmstedter Straße/Lindrehm und endet ca. 16.30 Uhr an der KZ-Gedenkstätte Kaltenkirchen in Springhirsch. Der SPD-Ortsverein und der SPDLandtagsabgeordnete Stefan Weber laden dort zum Kaffeetrinken ein und bitten um Anmeldung für die Radtour unter moin@nullspd-kaki.de

 

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