Krampitz sieht Corona-Spaziergänge kritisch

Bild: Britta Grell

In den letzten Tagen kommt es in unserem Land immer mehr zu Demonstrationen gegen die aktuell geltenden Corona-Beschränkungen. Die als Spaziergängerinnen und Spaziergänger getarnten Demonstranten laufen dabei durch die Innenstadt von Kaltenkirchen, legen Grabkerzen und eine Botschaft mit dem Vergleich der Corona-Beschränkungen und dem Holocaust vor dem Rathaus nieder. Häufig werden die vermeintlichen „Spaziergänge“ von rechts motivierten Personen über den Messengerdienst Telegram organisiert. „Andere unangemeldete Demonstrationen wären sofort von den Ordnungsbehörden als beendet erklärt und aufgelöst worden“, sagt Marc Dominique Krampitz, Vorsitzender der SPD Kaltenkirchen und der Jusos Segeberg, zu den unangemeldeten Demonstrationen.

Krampitz äußert sich weiter: „Die CDU-geführte Landesregierung ist schuld am Wachstum dieser Demos. Sie hat fahrlässig gehandelt und dadurch haben viele das Vertrauen in die Politik verloren.“ In den vergangenen Wochen mussten tausende Menschen in Quarantäne, weil auf Feiern in verschiedenen Diskotheken mehrere Corona-Fälle mit der Omikron-Variante aufgetreten sind. Dieses Szenario wäre vermeidbar gewesen und das Gesundheitsamt wäre nicht überlastet durch die Nachverfolgung.

Die SPD Kaltenkirchen steht für faktenbasierte Diskussionen über die Corona-Beschränkungen gern zur Verfügung, jedoch unterstützt sie in keinem Fall die Anliegen von rechtspopulistischen Personen oder Organisationen. „Ich sehe es sehr kritisch, dass an der Organisation und Demonstration häufig viele rechtspopulistische Personen beteiligt sind.“ so Krampitz.

Krampitz fordert alle Kaltenkirchenerinnen und Kaltenkirchener auf: „Bitte lassen Sie sich impfen oder boostern und verzichten Sie auf vermeidbare Kontakte, damit wir zum Ende dieser schwerwiegenden Pandemie kommen.“
Die SPD bedankt sich besonders bei allen Helfenden im Impfzentrum Kaltenkirchen für ihre teilweise ehrenamtliche Tätigkeit. Ebenso unterstützt die SPD Kaltenkirchen die Initiatoren der Gegendemonstration und bedankt sich für ihr Engagement.

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