Zusammenfassung zum Anwohner*innen- Gespräch Radensweg/ Wiesendamm


Mit ca 60 Teilnehmenden war es auf alle Fälle ein toller Erfolg für die erste Veranstaltung dieser Art des SPD Ortsvereins Kaltenkirchen, darin waren sich alle Beteiligten am Ende der Veranstaltung einig.

Lobend zu erwähnen ist  ein reger und spannender Austausch in einer wirklich fairen Art des Umgangs untereinander . Danke dafür!

Es gab durchaus unterschiedliche Sichtweisen auf das Thema. Auf der einen Seite wurde festgestellt, wenn man das Ganze schon nicht verhindern kann, dann sollte man alle Möglichkeiten nutzen, die über den noch zu beschließenden Bebauungsplan festgelegt werden können. U.a. wurde angeregt, eine ökologische Bauweise zu bevorzugen, ein modernes Baugebiet unter Berücksichtigung ökologischer Erfordernisse zu fordern.  Ausgleichsmaßnahmen sollen  im Gebiet gemacht werden. Eine klimaneutrale Modellsiedlung sollte angestrebt werden. Jetzt sollte auf einer Fläche, die die Stadt zur Verfügung hat,  klimaneutral gebaut werden.   Es sollten Vorgaben gemacht werden. Verhältnis von Grundstück zu Hausfläche sollte festgelegt werden. Steingärten sollten verhindert werden. Bepflanzungen nur mit heimischen Gewächsen werden gewünscht.                                                                                                                                                         Naherholung sollte erhalten bleiben. Der hohe Grundwasserspiegel ist unbedingt zu berücksichtigen. Welche Folgen hätte aber eine Grundwasserabsenkung ? Der Verkehr im Wiesendamm ist jetzt schon sehr hoch. Ein weiterer Vorschlag, der durchaus öfter angesprochen wurde war, dass die Stadt als Investor auftreten sollte.

Natürlich gab es auch andere Stimmen: Grundsätzlich ist man gegen das Baugebiet. Es graut einer Anwohnerin  vor einem solchen Baugebiet, sie findet das Baugebiet nicht besonders erstrebenswert. Zurzeit gibt es dort noch viele unterschiedliche Tiere. Der Ausbau des Wiesendamms/Radensweg würde die Knicks kosten, befürchtet eine Teilnehmende. Die Lebensqualität nimmt extrem ab. Man müsse alles daran setzen, um ein solches Baugebiet zu verhindern. Es ist erschreckend diese Entwicklung zu betrachten. Die Eingriffe sind extrem weitgehend. Es wird übermäßig voll, merkte ein Teilnehmer an. Es sollten auch nicht nur die Investoren gestalten, sondern wenn, dann wenigstens noch die Stadt, war eine weitere Idee. Wie viele Kaltenkirchener sind unter den Interessenten. Wie soll man einen Investor dazu bringen nur an diese zu verkaufen.

Wir, als Ortsverein und auch als Fraktion der SPD in Kaltenkirchen werden alle Anregungen ,aber auch die Bedenken der Anwohner*innen in die Gespräche in den Ausschüssen  einbringen, um die Ideen der Bürger*innen möglichst zu berücksichtigen.

Wir beteiligen Sie! Seien Sie beim nächsten Mal wieder dabei! Bringen Sie sich ein. Sie sind bei uns jederzeit willkommen.