Rege Beteiligung am Anwohner:innengespräch der SPD Kaltenkirchen

Braucht Kaltenkirchen ein neues Baugebiet? Unter dieser Fragestellung fand am Mittwoch, 31.03.2021 ein sehr lebendiger Online- Austausch mit Bürger:innen, initiiert vom Ortsverein der SPD Kaltenkirchen, rund um das geplante Baugebiet zwischen Wiesendamm und Radensweg statt.

Nachdem der Ortsvereinsvorsitzende Marc Dominique Krampitz die Runde eröffnete, seine Stellvertreterin Susanne Steenbuck kurz mit sachlichen Informationen ins Thema einführte, startete auch schon die Redeliste.  Anwohner:innen hatten sich im Vorwege schon mit dem Thema auseinandergesetzt und vertraten engagiert ihre Meinungen. Es wurde deutlich, dass die Mehrzahl der Mitdiskutierenden strikt gegen ein neues Baugebiet ist und sich nicht vorstellen kann, dass die Natur weiter in den Hintergrund gedrängt werden soll. Die zunehmende Versiegelung in den schon vorhanden Baugebieten wurde stark kritisiert, Schottergärten, Auswirkungen auf den Grundwasserspiegel, die starke Zunahme von Verkehr,  der Verlust von Naherholung und Vieles mehr lagen den Teilnehmenden am Herzen. Es gab aber auch Anwohner:innen, die dafür plädierten, dass, wenn man das Gebiet schon nicht verhindern könne, möglichst umweltfreundliche Bauvorgaben angestrebt werden sollten, damit so viel Natur wie möglich erhalten werden kann. Auch die Möglichkeit eines Bürgerbegehrens wurde leidenschaftlich diskutiert.

Der Ortsverein wird nun zeitnah alle Aspekte des erfolgreichen Anwohner:innengespräch auswerten und ist weiterhin für Anregungen offen. Dies Format, online mit interessierten Bürger:innen in den Kontakt zu treten, soll wiederholt werden.

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