Informationsveranstaltung „Volksbegehren zum Schutz des Wassers“

Bild: SPD Kaltenkirchen

Einer Einladung des Landtagsabgeordneten Stefan Weber und des SPD Ortsvereins Kaltenkirchen folgend, trafen sich am 30.01.20 ca. dreißig interessierte Bürgerinnen und Bürger im Bürgerhaus Kaltenkirchen.

Am 2. September 2019 startete das Volksbegehren zum besseren Schutz des Wassers. Herr Dr. Knof, Vertrauensmann des Bündnisses, dem 20 Organisationen und Initiativen angehören, informierte die Zuhörer was Fracking bedeutet, welche Orte möglicherweise betroffen wären und zeigte die Gefahren und Schäden auf wie beispielsweise Erdbeben, die durch Fracking entstehen können. Eine Forderung des Bündnisses ist beispielsweise mehr Transparenz zu schaffen. Denn, heute wissen Rettungskräfte, wie beispielsweise die Feuerwehr nicht, was auf den entsprechenden Betriebsgelände an Gefahrstoffen gelagert wird. Diese Informationen werden durch das Geschäftsgeheimnis geschützt, obwohl Feuerwehr, Ärzte und Krankenhäuser im Katastrophenfall dringend auf sie angewiesen wären. Das muss sich ändern. „Fracking und die Förderung von fossilen Brennstoffen gehört nicht nach Schleswig-Holstein, wir sind das Land der Windkraft und der alternativen Energieträger“, äußert sich Stefan Weber am Rande der Veranstaltung.

80.000 Unterschriften werden in Schleswig- Holstein benötigt, um einen Volksentscheid durchzusetzen, diese können noch bis zum 02.03.20 in den Rathäusern und Ämtern in Schleswig-Holstein von den Bürgern abgegeben werden. Außerdem informierte Herr Dr. Knof über die gesetzliche Lage und den Stand der schon erreicht wurde. Im Anschluss an die sehr gelungene Präsentation konnten die Zuhörer noch Fragen stellen.

Bild: SPD Kaltenkirchen

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