Stadtjugendpflege muss nun endlich auch in Kaltenkirchen professionalisiert werden

SPD- Fraktion beantragt die Schaffung dieser Position im Stellenplan der Stadt

Bei den beiden letzten Sitzungen des Ausschusses für Jugend, Sport und Bildung wurde über den Antrag der SPD- Fraktion zum Teil heftig diskutiert.
Die SPD Fraktion macht sich dafür stark, dass in der 22.000 Einwohner zählenden Kommune mit einem Altersdurchschnitt von 42,2, Jahren, die Stelle eines Stadtjugendpflegers/ weiblich, männlich, divers, endlich geschaffen wird.
Kaltenkirchen ist mit diesem niedrigen Altersdurchschnitt die zweitjüngste Stadt mit über 20.000 Einwohnern in Schleswig- Holstein. Immer mehr Kinder und Jugendliche wohnen in unserer Stadt und es werden perspektivisch immer mehr.
Nach § 47f der Gemeindeordnung sind Kinder und Jugendliche an Entscheidungen in geeigneter Weise zu beteiligen.
Angefangen bei der Ausstattung und Gestaltung von Spielflächen und Spielplätzen, über Freizeitangebote für Kinder bis hin zu weitreichenden Planungen, wie Kaltenkirchen aussehen soll ( Stadtplanung)
Ein Stadtjugendpfleger/in sichert die Mitwirkung von Kindern und Jugendlichen bei allen, sie betreffenden Angelegenheiten. Er/sie hat hierzu einen gesetzlichen Auftrag( §8SGB VIII) Er/sie entwickelt Konzepte für die Beteiligung und schafft Grundlagen für die Berücksichtigung der Kinder- und Jugendinteressen bei Entscheidungen von Politik und Verwaltung. Gemeinsam mit der Jugendstadtvertretung setzt er sich für die Interessen von Kindern und Jugendlichen in den Gremien von Politik und Verwaltung ein. Teamarbeit ist in diesem Zusammenhang von enormer Wichtigkeit.
Gemeinsam mit Vereinen, Verbänden, Jugendgruppen und den Einrichtungen der offenen Jugendarbeit werden viele verschiedene Projekte und Angebote erdacht, geplant organisiert und durchgeführt.
Die Stadt hat seit mehreren Jahren eine Jugendstadtvertretung, die „nur“ anteilig durch eine Kollegin der Stadtverwaltung nach Kräften unterstützt werden kann. Allerdings handelt es sich hier eben um eine Verwaltungsfachangestellte und das ist eben nicht genug.
Diese Position ist nach Ansicht der SPD-Fraktion mit einem/einer Diplomsozialpädagogen/in zu besetzen
Die Verwaltung der Stadt arbeitet zurzeit an einer Stellenbeschreibung für diese zu schaffende Stelle.

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