100 Jahre Frauenwahlrecht

Am 12. November 1918 wurde in Deutschland das aktive und passive Wahlrecht für Frauen  von der SPD geführten Regierung eingeführt. Das möchten die Frauen im Kaltenkirchener SPD Ortsverein im SPD-Büro (Holstenstr. 27) ab 16 Uhr mit anderen Frauen mit einem Glas Sekt feiern.  Außerdem soll mit einer Bodenzeitung vor Budnikowsky auf diesen Termin aufmerksam gemacht werden.

Marie Juchacz, frisch gewählte SPD-Abgeordnete und erste Frau, die eine Rede vor der Weimarer Nationalversammlung hält, macht in ihrer Ansprache am 19. Februar 1919 klar: „Was diese Regierung getan hat, das war eine Selbstverständlichkeit: Sie hat den Frauen gegeben,was ihnen bis dahin zu Unrecht vorenthalten worden ist.“

Nach dem 2. Weltkrieg sorgte die SPD-Abgeordnete Elisabeth Selbert, dafür, dass die Gleichberechtigung von Männern und Frauen im Grundgesetz verankert wurde („Männer und Frauen sind gleichberechtigt“).

Heute sind drei von acht SPD-Stadtvertretern Frauen und nur die SPD hat eine Frau in den Aufsichtsrat der Städtischen Betriebe geschickt.

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