Kaltenkirchen ist keine fahrradfreundliche Stadt

Vom 10. – 30. Juni 2018 nahm der SPD Ortsverein Kaltenkirchen an der Aktion Stadtradeln teil. Gestartet mit 4 Teilnehmern (zum Schluss waren es  8 Teilnehmer) wurden 814 km geradelt.  Damit lag der Ortsverein auf Platz 6 von 10 teilnehmenden Gruppen.  Zwei Mitglieder fuhren mit dem Fahrrad zur Arbeit, die anderen nutzten das Fahrrad für Erledigungen in Kaltenkirchen oder für Fahrradtouren. Ca. 400 km ersetzten Autofahrten.

Die Teilnehmer bestätigten die Vermutung: Kaltenkirchen ist noch weit davon entfernt, eine fahrradfreundliche Stadt zu sein. Insbesondere um die Sicherheit der Fahrradfahrer ist es schlecht bestellt. Es gibt einfach zu viele für Radfahrer gefährliche Stellen. Das trifft  besonders Kinder und ältere Fahrradfahrer. Bemängelt wurden auch fehlender Fahrkomfort (holprige Fahrstrecken, reifenunfreundliche Schotterstrecken), fehlende Abstellmöglichkeiten und die Anarchie in der Holstenstraße / auf dem Holstenplatz. Dort scheinen für einige Radfahrer alle Regeln außer Kraft gesetzt zu sein.

Der SPD Ortsverein begrüßt ausdrücklich die Einrichtung einer Lenkungsgruppe Radverkehrskonzept, die im Bauausschuss am 24.7.2018 beschlossen werden soll. Die Kaltenkirchener SPD wird sich auch für deutlich höhere Investitionen in den Fahrradverkehr in den nächsten Jahren einsetzten. Insbesondere die Sicherheit der Fahrradfahrer muss erhöht werden.

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